{"id":944,"date":"2014-08-02T05:37:25","date_gmt":"2014-08-02T05:37:25","guid":{"rendered":"https:\/\/triptown.de\/?p=944"},"modified":"2014-10-01T08:58:01","modified_gmt":"2014-10-01T08:58:01","slug":"an-tagen-wie-diesem","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/triptown.de\/?p=944","title":{"rendered":"An Tagen wie diesem&#8230;"},"content":{"rendered":"<p>&#8230;darf ich als t\u00fcrkischst\u00e4mmiger deutscher Autor endlich mal etwas \u00fcber Krieg schreiben. Fuck Yeah! Pa\u00dft Faust auf&#8217;s Auge. Ich will das hiermit auch auf&#8217;s schonungsloseste tun. Geradezu diabolisch sitze ich n\u00e4mlich hier vorm Laptop und h\u00e4mmere meine ungehemmte Kanackenaggressivit\u00e4t in die Tastatur mit dem feinsten Instinkt daf\u00fcr, wie ich eure innere eu-genormte biodeutsche Sonntags-Sesselfurzer-Kartoffel so richtig wild machen kann. Nat\u00fcrlich sagt ihr jetzt: \u201eAber ich bin doch GaudiblattleserIn \u2013 ich bin doch nicht so eine\/r\u201c. Aber ich werde trotzdem so fett provozieren, da\u00df alles zu sp\u00e4t ist. F\u00fcr T\u00fcrkmurkans hab ich erstmal einen euphorisierenden Einstieg, aber freut euch nicht zu fr\u00fch: ihr kommt auch noch dran! Allen anderen, die sich von all meinen Provokationen \u00fcberhaupt nicht angegriffen f\u00fchlen, weil andere Baustelle, habe ich nur eines zu sagen: \u201eIhr seit&#8217;s hammerkrass! Respekt!\u201c<\/p>\n<p>Wir starten mit einem Gest\u00e4ndnis: \u201eIch find sie n\u00e4mlich richtig geil \u2013 die t\u00fcrkische Fahne!\u201c\u00a0 Rein \u00e4sthetisch nat\u00fcrlich nur! Das mu\u00df ich ehrlich sagen: \u201eEs ist eine der sch\u00f6nsten Fahnen der Welt\u201c. Schlichte Sch\u00f6nheit, tolle Symbolik, romantisch, poetisch \u2013 einfach sch\u00f6n. Weisser Halbmond und Stern auf rotem Grund. Ich bin ja Deutscher jetzt und mu\u00df sagen, da\u00df ich die Germany-Fahne hingegen richtig schei\u00dfe finde. Also rein \u00e4sthetisch mein ich das jetzt nat\u00fcrlich!<\/p>\n<p>Haha jetzt zieht ihr beleidigt eure Fratzen, ne? Die einen finden&#8217;s unseri\u00f6s und sind pikiert. Die politisch korrekten Aktivisten sagen: \u201e&#8230;Na ja&#8230;was soll das denn jetzt? So unreflektiert..\u201c. Und andere fangen schon an zu schimpfen: \u201eSo&#8217;n dreckiger T\u00fcrke, macht sich \u00fcber unsere Fahne lustig \u2013 dann geh doch heim zu deinen Stinket\u00fcrken! Moslems, Molukken! Schei\u00df Knoblauchfresser Kanibalen Dreckspack\u201c.<br \/>\nJa genau das mag ich! Wenn ich euch provozieren und konfus machen kann:\u00a0 die inneren Faschos rauslocken und B\u00c4\u00c4\u00c4\u00c4M \u2013 hart eins in die Fresse! B\u00c4\u00c4\u00c4M und noch fett eins in die Magengrube, auf da\u00df ihr eure Alemannendarmgr\u00fctze auskotzt. JAH!<\/p>\n<p>So! Jetzt hab ich die Dsch\u00f6rm\u00e4ns mal sch\u00f6n herprovoziert. Der Vorwaschgang kann losgehen: \u201eAlso macht euch mal locker, ok? Rein inhaltlich gesehen find ich n\u00e4mlich beide Fahnen so richtig D\u00fcnnpfiff. Ich finde eh, da\u00df Nationalfahnen inhaltlich vollends irrelevant sind. Interessiert mich nicht. Ich bin Anarchist mit \u00e4sthetischem Anspruch. So schaut&#8217;s aus. Und deswegen sage ich: Man sollte Nationalfahnen nur nach ihrem \u00e4sthetischen Wert betrachten und da schneidet bei mir \u2013 ganz subjektiv \u2013 die t\u00fcrkische einfach besser ab. So! Aber ich finde beide inhaltich sinnfrei. Und jetzt \u00e4rgert euch gr\u00fcn, blau, meinetwegen schwarzrotgold oder rot-wei\u00df-Majo. Wenn man alles mischt gibt\u2019s eh nur Kackefarbe. So Faschokackefarbe, hahahahaaaaa.<\/p>\n<p>Kommen wir zum eigentlichen Thema: Krieg! Was haben T\u00fcrken, Deutsche und Krieg gemeinsam? Richtig: so einiges! Also ich hab ja mal einen Realschulabschlu\u00df hingelegt &#8211; ich sag&#8217;s euch &#8211; so richtig migranten-mittelm\u00e4\u00dfig. Aber es gab auch F\u00e4cher, die ich interessant fand und eines davon war doch tats\u00e4chlich Geschichte! Da hab ich immer zugeh\u00f6rt, weil ich das so spannend fand. Als ich nach der R\u00fcckkehr meiner Falmilie ins \u201eheilige Vaterland\u201c ein t\u00fcrkisches Lyzeum besuchte, war&#8217;s dann noch viel spannender. Weil da gab&#8217;s so viele Nationalhelden. Viel mehr, als in Deutschland. Ist klar \u2013 \u201edie Deutschen sind ja auch Schlappschw\u00e4nze. Die haben halt keine richtigen Helden. Die haben nur so Karl der Gro\u00dfe, Barbarossa, Gutenberg, Luther und Hitler\u201c, dachte ich mir (damals war ich 15)!<\/p>\n<p>Alles schon ganz interessant, aber bei den T\u00fcrken da gab&#8217;s eben hingegen ein Osmansiches Reich, Fatih Sultan Mehmet den Eroberer von Istanbul, S\u00fcleyman den Pr\u00e4chtigen, Sinan den gro\u00dfen Architekten, Selim II, Hazerfen Celebi, der sich tats\u00e4chlich Fl\u00fcgel gebaut und den Bosporus \u00fcberflogen hatte, die Schlacht an den Dardanellen und nat\u00fcrlich Atat\u00fcrk voll geil Vater der T\u00fcrken und noch viel mehr Helden mit Hoden. Ich beendete die Schule und war wie alle stolz auf meinen t\u00fcrkischen Penis!<\/p>\n<p>Dann kam ich wieder nach Deutschland \u2013 zu den Trant\u00fcten. Schicki Micki, Poppi Poppi, laber laber, Studenten, Bildungsb\u00fcrger, Biers\u00e4ufer, Hooligans, Nazis, Hululuuu, wei\u00dft schon! Und so allm\u00e4hlich begann ich mich auch zu verhalten, wie ein deutscher Schlappschwanz. Ich fing an zu studieren, laberte schlau daher und reflektierte und und und&#8230;hatte dann pl\u00f6tzlich Magister Artium in Klassischer Arch\u00e4ologie gemacht und fuhr immer sch\u00f6n in Bildungsurlaub nach \u201eKleinasien\u201c, Antike St\u00e4tten besuchen. Ephesos, Thelmessos, Laodikea, Pergamon, Troja&#8230;<\/p>\n<p>Als ich Troja besuchte, machte ich dann einen Abstecher zu den besagten Dardanellen. Ich wollte das legend\u00e4re Schlachtfeld von Gallipoli besuchen, wo Atat\u00fcrk im ersten Weltkrieg die Engl\u00e4nder und ihre Anzac-Armee (Australian and Newzealand Army Corps) mal so ordentlich platt gemacht hat. Wer wissen will, wie denn die\u00a0 Australier und Neuseel\u00e4nder so drauf waren, da\u00df sie extra Meilenweit her\u00fcbergeflogen kamen, um sich ne Abreibung zu holen, der\/die sehe einfach im Internet nach. Ich zog mir jede Frontlinie rein und gab mir jeden Sch\u00fctzengraben und suchte nach Spuren meines Helden, der immer noch in meinem Herzen schlummerte: \u201eMustafa Kemal\u201c, der Befreier, der Retter, der heldenhafte David gegen den alliierten Goliath. Ich las jede Infotafel und besuchte jedes Gr\u00e4berfeld.<\/p>\n<p>An einer Stelle war dann die komplette osmanische Heeresleitung aufgelistet. Mein Blick ging nat\u00fcrlich voll Neugierde ganz nach oben und da las ich nun&#8230; einen gar nicht so t\u00fcrkischen Namen: \u201eLiman van Sanders\u201c und noch einige andere, die so \u00e4hnlich klangen. Das waren Namen von Gener\u00e4len der osmanischen Armee! Hallo! Die h\u00f6chsten Positionen! Da wurde es mir nun richtig bewu\u00dft: eine wesentliche historische Episode beider Nationalkulturen war (zumindest im Vergleich zu ihrer reellen historischen Gewichtung und Relevanz) in beiden Schulsystemen flachgehalten worden: \u201eDas deutsche Kaiserreich und die Osmanen waren Verb\u00fcndete im ersten Weltkrieg gewesen!\u201c. Aber volle Kan\u00fcle! Und die Germans waren wieder die schlauen F\u00fchrer. Mein geiler Atat\u00fcrk hatte unter deutschen Gener\u00e4len gedient! Liman van Sanders war der verfickte Stabschef! Als ich das las war ich so Anfang zwanzig.<\/p>\n<p>Hauptwaschgang: Ich war angefixt! Nun wollte ich es wissen. Ich las historische Sachliteratur (mein Lieblingsgenre) und erfuhr so einiges. Zum Beispiel erfuhr ich nun mehr \u00fcber den gr\u00f6\u00dften Widersacher Kemal Atat\u00fcrk&#8217;s \u2013 einem gewissen Enver Pasha, ein egomanischer Gro\u00dfkotz und skrupelloser Kriegstreiber ohne gleichen, der genauso wie Kemal eine deutsche Milit\u00e4rakademie absolviert hatte und auch flie\u00dfend deutsch sprach. Dieser Enver Pasha hatte eine panturkistisch-nationalistische, geheime, bewaffnete Untergrundorganisation namens \u201eIttihat ve Terakki\u201c (Einheit und Fortschritt) gegr\u00fcndet und sich w\u00e4hrend der unruhigen Phase des fr\u00fchen 20&#8217;sten Jahrhunderts an die Position des Kriegsministers geputscht. Er wurde besonders in der Vorkriegsphase als hochrangiger milit\u00e4rischer Unterh\u00e4ndler des Sultans von Kaiser Wilhelm II sehr gesch\u00e4tzt. Er war so popul\u00e4r in Berlin, da\u00df eine eigens produzierte Zigarettenmarke, sowie eine Br\u00fccke bei Potsdam nach ihm benannt war (letztere leider im Krieg zerst\u00f6rt).<\/p>\n<div id=\"attachment_947\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/triptown.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/enver_wilhelm.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-947\" class=\"size-medium wp-image-947\" title=\"Wilhelm II und Enver Pasha\" alt=\"Wilhelm II und Enver Pasha\" src=\"https:\/\/triptown.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/enver_wilhelm-300x189.jpg\" width=\"300\" height=\"189\" srcset=\"https:\/\/triptown.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/enver_wilhelm-300x189.jpg 300w, https:\/\/triptown.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/enver_wilhelm-475x300.jpg 475w, https:\/\/triptown.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/enver_wilhelm.jpg 601w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-947\" class=\"wp-caption-text\">Wilhelm II und Enver Pasha bei einem Empfang in Istanbul w\u00e4hrend des 1. Weltkriegs 1917.<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ich erfuhr, da\u00df Deutschland im Vorfeld des 1. Weltkrieges mit Gro\u00dfbritannien um die Gunst des osmanischen Reiches als potentiellem Kriegsb\u00fcndnispartner konkurierte, da\u00df beide Reiche scharf auf die Oberhoheit \u00fcber die Bahnverbindung in die \u00f6lreichen Regionen im Zweistromland waren und somit auch auf die geographische Kontrolle \u00fcber diese auch kriegsstrategisch wichtige Region. Sie buhlten um die Osmanen als einen eitlen, dekandenten Gro\u00dfkunden im R\u00fcstungs- und Geldgesch\u00e4ft.<\/p>\n<p>Die Deutschen setzten sich &#8211; auch mithilfe Envers &#8211; durch und somit kommen wir nun allm\u00e4hlich zum Schleudergang: Dieser kleine skrupellose und hinterlistige kleine Enver (er war wirklich klein, schm\u00e4chtig und erinnert mich sehr an die Comicfigur \u201eIsnogud, der bitterb\u00f6se Gro\u00dfvesir\u201c) heckte nun zusammen mit Kaiser Wilhelm II einen hinterlistigen Plan aus. Hinter dem R\u00fccken des politisch stark geschw\u00e4chten Sultans beschlossen sie einen milit\u00e4rischen R\u00fcstungsdeal, der es in sich hatte: die Osmanen erhielten von den Deutschen zwei lang ersehnte Kriegskreuzer \u2013 die Goeben und die Breslau \u2013 samt deutscher Besatzung. Diese Schiffe wurden in Yavuz und Midilli umgetauft, die Besatzung setzte sich osmanische Fes (typische historische Kopfbedeckung) auf den Kopf, das osmanische Banner wurde gehi\u00dft und kurz nach dem offiziellen Kriegsbeginn fuhr der deutsche Kapit\u00e4n nun die Yavuz (ehemals Goeben) durch den Bosporus ins Schwarze Meer und bescho\u00df das damals russische Sivastopol. Schwupps wurden nun die Osmanen zu Kriegsverb\u00fcndeten der Deutschen und k\u00e4mpften fortan an der Seite des gro\u00dfen Kaiserreiches um Ruhm und Ehre, die sie jedoch beide zusammen ordentlich in den Sand setzten. Enver und seine Bagasch floh nach Berlin, wo einer seiner treuesten Mitk\u00e4mpfer von einem armenischen Attent\u00e4ter ermordet wurde. Enver selber setzte sich von dort nach Aserbaidschan ab, wo er unersch\u00fctterlich f\u00fcr den Panturkismus k\u00e4mpfte und endlich auch krepierte. Ja ja so war das. Diese seltsame Allianz ist jedoch wohl den selbstempfundenen Nachfahren immer noch so peinlich, da\u00df ihre lapidare Erw\u00e4hnung in den Schulsystemen v\u00f6llig auszureichen scheint.<\/p>\n<p>Ach ja w\u00e4hrend die Waschmaschinentrommel ausl\u00e4uft noch eine interessante Randnote: Enver Pasha und seine Nationalistentruppe waren ma\u00dfgeblich am V\u00f6lkermord an den Armeniern beteiligt \u2013 das war 1915. Mitten in der Kriegszeit. Viele deutsche Offiziere haben damals in der osmanischen Armee in besagten Gebieten gedient und waren f\u00fcr die Sicherung der Bahnstrecke der Bagdadbahn zust\u00e4ndig, welche von deutschen Ingenieuren und mit Beteiligung von deutschen Firmen wie Holzmann, Krupp etc. erbaut wurde. Armenische Handwerker (f\u00fcr ihr Geschick allseits ger\u00fchmt) fungierten dort als begehrte Arbeitskr\u00e4fte f\u00fcr die Deutschen.\u00a0 Nach Fertigstellung wurden sie dann gr\u00f6\u00dftenteils mit eben dieser Bahn samt ihren Familien in die syrischen W\u00fcstengebiete verfrachtet, wo sie j\u00e4mmerlich in den Tod getrieben wurden. \u00dcber all diese Vorg\u00e4nge waren nicht nur deutsche Gesch\u00e4ftsleute, Milit\u00e4rs, sondern auch das Kaiserhaus bestens informiert. Der Kaiser lie\u00df den B\u00fcndnispartner ungehindert gew\u00e4hren \u2013 im Namen eines Krieges, der meiner Meinung nach alle bis zum jetzigen Tag dagewesenen menschlichen Kriegshandlungen (inkl. 2. Weltkrieg) auf der Bescheuertheitsskala weit hinter sich l\u00e4sst.<\/p>\n<p>Fuck the National Fuck Yeah!<\/p>\n<p><strong>Empfehlenswerte Literatur:<\/strong><br \/>\n<strong> Petra Kappert, Ruth Haerk\u00f6tter, Ingeborg B\u00f6er: T\u00fcrken in Berlin 1871 &#8211; 1945, de Gruyter Verlag Berlin 2002<\/strong><br \/>\n<strong> Wolfgang Gust: Der V\u00f6lkermord an den Armeniern 1915\/16. Dokumente aus dem Politischen Archiv des deutschen Ausw\u00e4rtigen Amts,in: Journal of Genocide Research, Volume 8, Issue 3, 2006<\/strong><br \/>\n<strong> Armin T. Wegner: Der Weg ohne Heimkehr: ein Martyrium in Briefen. Berlin 1919<\/strong><\/p>\n<p>(Ver\u00f6ffentlicht im Gaudiblatt Nr. 19, Juli 2014, M\u00fcnchen: <a title=\"Gaudiblatt Kriegsausgabe\" href=\"http:\/\/www.gaudiblatt.de\/cms\/alle-gaudiblaetter\/19-krieg\/\">http:\/\/www.gaudiblatt.de\/cms\/alle-gaudiblaetter\/19-krieg\/<\/a>)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8230;darf ich als t\u00fcrkischst\u00e4mmiger deutscher Autor endlich mal etwas \u00fcber Krieg schreiben. Fuck Yeah! Pa\u00dft Faust auf&#8217;s Auge. Ich will das hiermit auch auf&#8217;s schonungsloseste tun. 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