{"id":91,"date":"2012-04-06T14:21:39","date_gmt":"2012-04-06T14:21:39","guid":{"rendered":"https:\/\/triptown.de\/?p=91"},"modified":"2012-09-30T22:50:26","modified_gmt":"2012-09-30T22:50:26","slug":"ein-abend-im-herbst-am-bosporus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/triptown.de\/?p=91","title":{"rendered":"Bebek Caf\u00e9"},"content":{"rendered":"<p class=\"size-medium wp-image-105\" title=\"bebek\">\u201eGewiss leben wir in verschiedenen Welten mein Freund\u201c, sagt Daniel. \u201eWo du recht hast, hast du recht. Wie k\u00f6nnen wir das verhindern? Wenn man bedenkt, wie schwer es einem f\u00e4llt, sich in das Seelenger\u00fcst seines n\u00e4chsten Mitmenschen einzuf\u00fchlen, dann ist es doch wohl ein leichtes zu begreifen, wie schwer es ist, die Empfindungen und Emotionen auszuloten, die ganze Kulturen bewegen\u201c.<\/p>\n<p>\u201eIch bin begeistert von der Kunst der Polarisierung\u201c, erwiedert Erdal. Beide sitzen gegen Abend im Bebek-Caf\u00e9, einen zum charmanten Szenetreff mutierten alten Kaffeehaus neben einer kleinen schmucken Moschee aus dem beginnenden 20. Jhd. Das Caf\u00e9 befindet sich im gleichnamigen \u00e4u\u00dferst idyllischen Uferviertel, direkt an der europ\u00e4ischen Seite des Bosporus, der Meeresenge, die bekanntlich die Gro\u00dfmetropole Istanbul in Europa und Asien unterteilt. Bebek ist &#8222;das&#8220; Nobelviertel der Stadt, an dessen Uferpromenade die Edeljachten der oberen 10.000 T\u00fcrken anliegen. Es herrscht ideales Herbstwetter mit T-shirt-tragetemperaturen anfang Oktober. Im Caf\u00e9 selber tummeln sich die Elitefreaks der Nation. Meist wohlhabende, gutausgebildete, mehrsprachige Bohemiens und Weltenb\u00fcrger, Menschen, die den ganzen Tag Business machen mit &#8217;nem Gl\u00e4schen Tee in der Hand, Mobiltelefon am Ohr und sich auf der Weltkarte auskennen, wie Hochseekapit\u00e4ne. Alle tragen sie die obligatorische Jeans und den ausgelassenen Freizeitlook, der dieserorts das Businessoutfit ersetzt.<\/p>\n<div id=\"attachment_108\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/triptown.de\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/bebek1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-108\" class=\"size-medium wp-image-108\" title=\"bebek\" src=\"https:\/\/triptown.de\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/bebek1-300x225.jpg\" alt=\"Bebek Istanbul\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/triptown.de\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/bebek1-300x225.jpg 300w, https:\/\/triptown.de\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/bebek1-400x300.jpg 400w, https:\/\/triptown.de\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/bebek1.jpg 800w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-108\" class=\"wp-caption-text\">Die Bebek-Bucht am Bosporus - Mu\u00dfeort f\u00fcr Alltagsgauner und gehobenes B\u00fcrgertum<\/p><\/div>\n<p>\u201eJa\u201c f\u00e4llt daraufhin Daniel wieder ein: \u201eDie Polarisierung &#8211; der ideale Fluchtpunkt f\u00fcr eine solche Stadt und ihre Bewohner. Nichts ist hier leichter zu erzeugen, als das. Z.B. braucht es nur eine etwas misslungene Papstrede und schon wird ein Passagierflugzeug der Turkish Airlines auf dem Weg nach Rom entf\u00fchrt. Alle Welt erwartet den blutr\u00fcnstigen Racheakt eines gekr\u00e4nkten Fundamentalisten. Dabei ist es nur der Nachfahre von einst zum Islam zwangskonvertierten Christen, der mit der Flugzeugentf\u00fchrung den Vatikan auf seine pers\u00f6nliche schwierige Situation als Fahnenfl\u00fcchtiger hinzuweisen sucht und keine Lust hat in der Armee eines muslimisch gepr\u00e4gten Landes zu dienen. Der Flieger wird noch am selben Abend friedlich und ohne menschliche und materielle Verluste zu Boden gebracht. Die Entf\u00fchrer sitzen im italienischen Gef\u00e4ngnis und der Medienapparat beginnt die Tagespresse peu \u00e1 peu mit Ger\u00fcchten, Zitaten, Ausschnitten aus Bekennerbriefen, Verschw\u00f6rungstheorien etc. zu f\u00fcttern. Nat\u00fcrlich ist nicht ganz klar, wer, warum, weshalb. Superstory, kann man noch ein bisschen dehnen. Bam \u2013 perfekt \u2013 sitzt wie ein Ass im \u00c4rmel\u201c.<\/p>\n<p>Daniel und Erdal sind zwei von drei, etwas verlottert aussehenden Lokalhelden, die sich gerade zu einem Tee hier getroffen haben und sich k\u00f6stlichst am\u00fcsieren. Die \u00e4u\u00dfere Erscheinung ist hier nicht so wichtig f\u00fcr Leute wie sie. Man kennt sie und weiss ihre direkte, unverbl\u00fcmte Art zu sch\u00e4tzen. Erdal ist ein Schauspieler, der sich sein Geld mit Auftritten in den landesweit recht beliebten Vorabendserien verdient, Daniel hingegen ein stadtbekannter Freak, Barbesitzer, Diamantenh\u00e4ndler, Hans Dampf in allen Gassen. Wenn man ihm in sein schmales verschmitztes Gesicht mit seinen stahlblauen Augen sieht und ihn unentwegt schnattern h\u00f6rt mit seiner hohen, aufdringlichen Stimme, dann kann man sich den kleinen Lausejungen gut vorstellen, der sich die Tage und N\u00e4chte am Ufer des Bosporus rumschlug, kreischend von den hohen Aufbauten der Fischkutter ins Wasser sprang und mit der blo\u00dfen Hand die Meer\u00e4schen aus dem Wasser holte, indem er sie schw\u00e4rmeweise mit kleinen Brotklumpen anlockte.<\/p>\n<p>Zu guter letzt w\u00e4re noch \u00dcmit zu nennen, ein etwas gealterter, jedoch sehr erfolgreicher Popmusiker und Superstar mit Attit\u00fcde. Er ist nicht nur \u00e4lter, sondern auch etwas erfolgreicher als die beiden anderen, was ihm anerkennende Blicke von allen Seiten einbringt, die er mit routiniert zur\u00fcckhaltender Geste erwidert.<\/p>\n<p>Die Unterhaltung dreht sich &#8211; wie so oft &#8211; um das Land. Man macht sich lusig, \u00fcber die Bem\u00fchungen der Regierung, einen souver\u00e4nen Staat vorzut\u00e4uschen. Szenarien werden am Tisch im Bebek-Caf\u00e9 in drehbuchartigen Skizzen improvisiert. Wundersch\u00f6ne tragikomische Momentaufnahmen aus der Realit\u00e4t dieses Planeten.<\/p>\n<p>Sie leben in einer Welt, in der die Staatsreligion l\u00e4ngst Einzug gehalten hat in alle Bereiche der Tagespolitik, der Medien und sogar den gro\u00dfen neuen Pop- und Modeph\u00e4nomenen ihre R\u00e4nge streitig macht. Es ist Fastenzeit. Der heilige Monat Ramadan verlangt den liberalen Gesellschaftsschichten &#8211; besonders den etwas popul\u00e4reren Bohemiens und K\u00fcnstlern &#8211; viele Entbehrungen ab. Man f\u00fchlt sich seltsam schuldig beim Essen, Trinken und Rauchen in der \u00d6ffentlichkeit. Und wenn man nichts dergleichen tut, kann man trotzdem die Frage nach der Einhaltung des Fastengebots in den Augen der Passanten lesen. Mehr als je zuvor wie es scheint.<\/p>\n<p>\u00dcmit beschwert sich \u00fcber die subtile und \u00f6ffentliche Allmacht der Imame und Religionsgelehrten in den Fernseh- und Radiokan\u00e4len und droht damit, wegzuziehen: &#8222;Nach Europa? Niemals! Ich war schon oft auf Tour dort. Es ist herrlich. Die Ordnung, die Ruhe, die Parkanlagen, keiner bel\u00e4stigt dich, keiner will dir auf der Stra\u00dfe was andrehen. Anfangs war es wie im Traum. Die Parks liebte ich besonders. Ich konnte stundenlang dort sitzen und lesen, die Menschen beobachten und die Mu\u00dfe walten lassen. Aber wenn man aus einer Stadt wie Istanbul kommt, dann wird einem das nach ein Paar Tagen zu viel. Irgendwann war ich soweit, da\u00df ich die Leute anbr\u00fcllen h\u00e4tte k\u00f6nnen: `Macht doch mal einer den Mund auf, verdammt! Wie kann man nur so lange, so still vor sich hinsitzen? Hat denn keiner was zu sagen, in diesem verfluchten Park?&#8216;. Nein, nein mein Freund. F\u00fcr mich g\u00e4be es nur eine Alternative: New York &#8211; Amerika nat\u00fcrlich, was sonst?&#8220;<\/p>\n<p>Ungl\u00e4ubiges Schmunzeln in der Runde. Es wirkt so, als h\u00e4tte er das schon oft gesagt, der \u00dcmit. Seine Klage verebbt im herbstlichen Abendhimmel an dem sich der Sonnenuntergang lange zuvor durch ein sanftes Farbenspiel ank\u00fcndigt. Die Stadt der St\u00e4dte ist wieder einmal zum verlieben. Also stimmen alle ein in einen Lobgesang auf ihre Heimatstadt, so als ob sie die b\u00f6sen Geister, die \u00dcmit mit seiner wehklagenden Drohung vermeintlich rief mit einer Art and\u00e4chtigen Bu\u00dfe vertreiben wollten. F\u00fcr eine kurze Zeit wird der Zynismus und das Gel\u00e4chter unterbrochen durch eine fast besinnliche Stille, die sich am Tisch breitmacht.<\/p>\n<p>In diesen kurzen Moment der Stille platzt nun Erol hinein, der schon von weitem mit ironischem Gezeter empfangen wird. Erol ist \u2013 laut Daniel \u2013 Professor der Alltagsgaunerei und, ebenso wie dieser, am Bosporus geboren und aufgewachsen. Er verdient sein Geld mit zwei illegalen Autoparkpl\u00e4tzen, die er in den Seitenstra\u00dfen des Beyogluviertels im Zentrum der Stadt betreibt und dem Handel mit Booten, Jachten und Liegepl\u00e4tzen im Hafen von Bebek. Ein recht unscheinbarer, herzlicher Typ, der kein Problem damit hat, \u00fcber seinen Tagesablauf und \u00fcber Geld zu reden. Erol l\u00e4dt die Gesellschaft auf ein bescheidenes Fischerboot ein und man beschlie\u00dft, dort gemeinsam einen zu kiffen. \u00dcmit ist das zu riskant \u2013 er hat ein Ansehen zu verlieren und will die Herzen seiner gro\u00dfen Anh\u00e4ngerschar nicht mit skandal\u00f6sen Presseberichten brechen. Er verl\u00e4sst die Gruppe.<\/p>\n<p>Die b\u00fcrgerliche Gesellschaft der Millionenmetropole geht mit Kind und Kegel an der Promenade spazieren, w\u00e4hrend der Rest der l\u00e4ssigen Truppe unter den \u00fcberraschten Blicken der Passanten gem\u00fctlich am Ufer entlangschlendert, das am Dock anliegende Boot besteigt und es sich darin gem\u00fctlich macht. Sie sind sich ihrer Sonderrolle bewusst und geniessen sie.<\/p>\n<p>Erdal, der etwas st\u00e4mmige und immer etwas verkatert wirkende Schauspieler mit den kurzen, dunklen, lockigen Haaren und dem massigen Gesicht tr\u00e4gt eine Fischerweste \u00fcber dem abgetragenen Flanellhemd, aus deren linker Tasche er eine T\u00fcte mit Gras und den sonstigen Rauchutensilien kramt. W\u00e4hrenddessen hat es sich Daniel in der Kabine des Fischerbootes gem\u00fctlich gemacht, das so angetaut ist, dass man das Geschehen im inneren des Bootes von der Promenade aus nicht sehen kann.<\/p>\n<p>Daniel plant eine Musikproduktion mit \u00dcmit und einigen anderen national und international bekannten Musikgr\u00f6\u00dfen. Er beschwert sich dar\u00fcber, dass \u00dcmit in der \u00d6ffentlichkeit oft als ein zum Islam konvertierter Jude bezeichnet wird, nur weil er einen etwas aussergew\u00f6hnlich westlich klingenden Nachnamen hat, zumal diese Ger\u00fcchte immer eine etwas negative Konnotation tragen. Erdal schl\u00e4gt Daniel vor, dass dieser einen bekannten armenischen Perkussionisten und S\u00e4nger in sein n\u00e4chstes Projekt miteinbezieht, aber dieser ist Daniel zu sehr auf die armenisch-t\u00fcrkische Problematik fixiert und sorgt regelm\u00e4ssig zu sehr f\u00fcr Unruhe mit seinen emotionalen Statements. &#8222;Die Volksseele ist empfindlich. Es ist eine Zeit, in der die EU-Aufnahmeverhandlungen sowieso schon soviel Staub um die Minderheitenrechte aufwirbeln. Das ist f\u00fcr ein kommerziell gepoltes Musikprojekt zu riskant&#8220;.<\/p>\n<p>Da betritt eine zierliche weibliche Gestalt das Boot. Sie hat ihre Haare zusammengebunden und tr\u00e4gt eine Sonnenbrille und einen weissen Fleur um den Hals. Sie hei\u00dft Sibel und ist Grafikerin ohne feste Bleibe, die sich tempor\u00e4r auf dem gro\u00dfen Boot des Hafenbetreibers Burhan eingerichtet hat.<\/p>\n<p>\u201eHast du den Typen jetzt endlich angerufen?\u201c fragt Daniel sie unmittelbar, nachdem sie es sich auf der Seitenbank gem\u00fctlich gemacht hat und einen Zug von dem Joint genommen hat, der gerade &#8218;rumgeht. \u201eNein, Daniel!\u201c antwortet sie mit einem verschmitzt mitleiderregenden Gesichtsausdruck. \u201eIch sage dir, irgendetwas passiert mit mir. Ich bin zu einer Frau geworden, die Jobs aus Willk\u00fcr ablehnt, oder weil ihr die Arbeitszeiten nicht passen, und das, obwohl sie keinen Cent besitzt und eigentlich dringend arbeiten m\u00fcsste. Ich bin eine verw\u00f6hnte Zicke, Daniel!\u201c.<\/p>\n<p>Daniel ist so etwas wie eine Mischung aus guter Geist und autorit\u00e4rer Pate. Er f\u00fchlt sich f\u00fcr alles und jeden zust\u00e4ndig und verbringt viel Zeit damit, seinen Mitmenschen zu helfen und dadurch seine Anerkennung in der Gruppe zu festigen. Man kann eigentlich sagen, dass das sein Hauptjob ist. Er ist anfang Vierzig und wohnt in Baltalimani am Bosporus und hat einen Chauffeur, den er sich mit ein Paar Freunden teilt. Dieser Chauffeur kauft f\u00fcr ihn ein und kutschiert ihn duch die Gegend, wenn er mal gerade nicht mit seinem Motorrad unterwegs ist.<\/p>\n<p>Wie er sich das leisten kann, weiss keiner so genau, denn er erz\u00e4hlt immer davon, dass er sein durch Diamantenhandel verdientes Geld immer sehr schnell wieder verprasst. Daniel entstammt einer angesehenen j\u00fcdischen H\u00e4ndlerfamilie. Die Tatsache, dass seine Gro\u00dfmutter ihm immer noch selbstgemachtes Essen in rauen Mengen nach Hause schickt, nimmt er gelassen. Diese Lieferungen sind teilweise so umfangreich, dass Daniel und seine Freundin regelm\u00e4ssig Freunde zum Essen einladen m\u00fcssen, da sie sonst nicht w\u00fcssten, wohin mit den ganzen Leckereien. Und das Essen zur\u00fcckzuschicken, w\u00fcrde der Oma wahrlich das Herz brechen.<\/p>\n<p>\u201eIch werde dir mal was sagen, M\u00e4del\u201c setzt Daniel zur Antwort auf Sibels Selbstbekenntnis an: \u201e Meine Oma sagt: Wenn du im Recht bist, steh aufrecht, aber wenn du im Unrecht bist, senke dein Haupt in Erwartung des Henkerbeils. Du musst dich leider von mir zusammenscheissen lassen, meine Gute. H\u00f6r mal: Du jammerst mich die ganze Zeit voll, dass du\u2019n Job brauchst. Ich setze f\u00fcr dich s\u00e4mtlichen Beziehungen in Bewegung, um dir ein Vorstellungsgespr\u00e4ch zu verschaffen und du antwortest mir mit so was.\u201c Erol mischt sich ins Gespr\u00e4ch ein und empfiehlt Sibel, dass sie sich als Mittellose bei der Bezirksdirektion melden soll. Er h\u00e4tte das auch so gemacht und w\u00fcrde immer noch eine kleine Hilfe vom Staat beziehen.<\/p>\n<p>Allgemeines Gel\u00e4chter.<\/p>\n<p>&#8222;Du hast ja gut lachen mit deinen ganzen Diamanten, die du in deinem Geheimdepot verwahrst.&#8220;, meint Erdal zu Daniel. Daraufhin folgt eine imagin\u00e4re Auflistung der Verm\u00f6gensbest\u00e4nde aller Anwesenden, die unter gemeinsamem Gel\u00e4chter fortlaufend um kleine hinzugedichtete, abstruse Details ausgeschm\u00fcckt werden.<\/p>\n<p>In das Gel\u00e4chter f\u00e4llt der 4. Gebetsruf des Muezzins. Er l\u00e4utet gleichzeitig das Abendessen f\u00fcr alle fastenden Muslime ein. In gr\u00f6sseren St\u00e4dten ert\u00f6nt der Ruf des Muezzins immer mehrstimmig, je nach dem, wie viele Minarette gerade in H\u00f6rweite sind.<\/p>\n<p>Sibel hat sich zur\u00fcckgelehnt und betrachtet die Sterne. Still wird der Joint weitergereicht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eGewiss leben wir in verschiedenen Welten mein Freund\u201c, sagt Daniel. \u201eWo du recht hast, hast du recht. Wie k\u00f6nnen wir das verhindern? 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